Interview mit Eva Liesegang - Partnerin München

Eva Liesegang studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität München und spezialisierte sich in Regelungs- und Automatisierungstechnik.Praktische Erfahrung als Ingenieurin sammelte sie in einem Münchner Systemtechnikunternehmen, wo sie computergesteuerte Regelungsprozesse und Schnittstellen entwickelte und programmierte.

Sie schöpft heute aus langjähriger Erfahrung in allen Bereichen der technischen Schutzrechte und angrenzender Rechtsgebiete.

»Wir sind in den vergangenen 20 Jahren stark gewachsen, und müssen unsere Prozesse daran anpassen. Das ist spannend, Stillstand gibt es keinen.«

Warum haben Sie sich für den Beruf des Patentanwalts entschieden?

Den Beruf des Patentanwalts kannte ich schon; mein Vater ist Patentanwalt. Wenn das auch kein Grund für mich war, dieselbe Richtung einzuschlagen, wusste ich jedenfalls, dass das Berufsbild mir entgegenkam - vielseitig und mit der Möglichkeit, sein Arbeitsumfeld selbst zu gestalten.

Wie sieht Ihr bisheriger Weg bei BOEHMERT & BOEHMERT aus?

Ich habe die Patentanwaltsausbildung abgeschlossen, war einige Jahre freie Mitarbeiterin im Münchner Büro, bin Mitte der neunziger Jahre nach Berlin gegangen, um dort gemeinsam mit Axel Nordmann unser Potsdamer und später Berliner Büro aufzubauen. Ende der neunziger Jahre bin ich nach München zurückgekehrt, irgendwann zwischendurch war ich Partner geworden. Als ich bei BOEHMERT & BOEHMERT angefangen habe, waren wir noch eine kleine Gruppe von Anwälten und Mitarbeitern, die die Weihnachtsfeier beim Italiener um die Ecke abhalten konnte; alle passten an einen Tisch. Ich habe zwei Büroumzüge miterlebt und wir sind in den letzten 25 Jahren allein am Münchner Standort von etwa 10 auf über 200 Mitarbeiter angewachsen. Eine spannende Entwicklung.

Was ist die besondere Herausforderung als Partner?

Die Herausforderung als Partner betrifft ja eher unsere innere Struktur, die Führung und Weiterentwicklung der Kanzlei, die Strategie, die die Kanzlei verfolgt. BOEHMERT & BOEHMERT ist eine für deutsche Verhältnisse große Kanzlei, mit vielen Standorten und Partnern. Wir sind nicht alle gleich, mit Patentanwälte und Rechtsanwälten, die verschiedene technische Gebiete und verschiedene Rechtsgebiete bedienen, die sehr unterschiedliche Mandantenstrukturen haben: Startups, deutscher Mittelstand und internationale Konzerne, Technologieunternehmen und Künstler, Handelsunternehmen, Filmstudios etc. Da ist es natürlich eine Herausforderung, Strukturen zu schaffen, die für alle gute Arbeitsbedingungen bieten und dennoch effizient sind, ein gutes Konzept für die Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung der Kanzlei zu finden. Wir sind in den vergangenen 20 Jahren stark gewachsen, und wir müssen unsere Geschäftsführungsprozesse an dieses Wachstum anpassen bzw. ihm möglichst voraus sein. Das ist spannend, Stillstand gibt es keinen.

Was ist das Besondere an BOEHMERT & BOEHMERT?

Eine Besonderheit und ein großes Plus ist die enge Zusammenarbeit von Patentanwälten und Rechtsanwälten, mit der wir wirklich mehr bieten können als eine herkömmliche Patentanwaltskanzlei. Und dann das gute Betriebsklima und die kollegiale Zusammenarbeit nicht nur unter den Anwälten, sondern auch mit unseren Mitarbeitern. Man kann sich heimisch fühlen in der BOEHMERT & BOEHMERT-Familie.

Bitte beschreiben Sie BOEHMERT & BOEHMERT in ein paar Worten.

Anspruchsvoll. Individuell. Kollegial. Konsensfähig.